#144 „Mein Hund ist wie ich!“ - Warum Hund und Halter sich oft ähnlich sind
Shownotes
Diese HundeRunde ist eine ganz besondere: Liza & Mareike sind endlich mal wieder zusammen im Studio! Und auch bei Fred und Taylor gibt es spannende Updates - vom ersten Geburtstag über Trainingserfolge bis hin zu überraschenden Kommandos über FaceTime.
Im Mittelpunkt der Folge steht aber eine Frage, die viele Hundehalter kennen: Warum sind Hund und Halter sich oft so ähnlich? Ausgelöst durch eine Hörerfrage sprechen Liza und Mareike darüber, warum bestimmte Mensch-Hund-Kombinationen so gut zusammenpassen und welche Rolle die eigene Persönlichkeit bei der Wahl eines Hundes spielt.
Ihr erfahrt, warum sich Charaktere von Mensch und Hund häufig spiegeln - oder bewusst ergänzen - und mit welcher einfachen Übung ihr herausfinden könnt, was euer Hund vielleicht auch über euch selbst verrät.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Hunde, Hunde!
00:00:04: Profi-Tipps vom Hundecoach.
00:00:33: Kennst du den Weg noch?
00:00:35: Verrückt, dass, obwohl ich so lange nicht hier war, dass es so ist wie immer.
00:00:39: Aber ja, ich bin mal wieder hier.
00:00:41: Ja,
00:00:42: das ist richtig, richtig schön.
00:00:44: Genau, ja, ich hab im Anschluss noch ein Arzttermin hier in der großen Stadt und deswegen dachte ich, ach komm, dann können wir's doch auch mal wieder richtig so in Live-Echt-Farbe mit Anfassen riechen.
00:00:54: Ja, voll.
00:00:55: Vor allen Dingen ließ er mir gestern eine Sprachnachricht geschickt und dann dachte ich mir schon so, oh Gott, sie muss es absagen oder irgendwas ist irgendwie.
00:01:01: Und dann fängt die Sprachnachricht auch so an.
00:01:02: Mein Zeitplan hat sich komplett verändert.
00:01:04: Oh nein, da müssen wir jetzt irgendwie wieder umplanen.
00:01:08: Aber das kriegen wir auch hin.
00:01:09: Das ist ja nicht schlimm.
00:01:10: Und dann sagt sie im nächsten Sitz,
00:01:12: ich
00:01:12: hab dann und dann jetzt ein Arzttermin und der ist ja in Hannover.
00:01:16: Also wenn du willst, kann ich vorbeikommen und ich sofort, ja, komm vorbei.
00:01:20: Na zeitlich hat sich ja gar nichts verändert eigentlich, weil wir hätten uns ja jetzt auch online getroffen, bloß zu Hause, bloß mir war klar.
00:01:26: Online-Treffen hätten wir uns ja dann locker eine Stunde eher.
00:01:29: Dann hättest du eigentlich noch gar nicht angefangen zu arbeiten.
00:01:32: Und dann war mir klar, das passt hinten und vorne nicht.
00:01:36: Also eigentlich hätten wir eher Aufnahmen gehabt, nur dass wir uns das halt in live sehen.
00:01:39: Und das ist wirklich sehr, sehr schön.
00:01:40: Das freut mich wirklich sehr.
00:01:42: Und zu meiner Schande musste ich auch gestehen.
00:01:44: Lisa hat mir Geburtstag so ein Weihnachtsgeschenk mitgebracht.
00:01:46: Ich habe natürlich Lisa's Sachen mal wieder vergessen.
00:01:51: Das ist nicht schlimm.
00:01:52: Na
00:01:52: ja gut, vielleicht ist das auch einfach ein Zeichen, dass wir uns noch mal sehen müssen.
00:01:55: Ja, bestimmt.
00:01:56: Also ich will jetzt nicht sagen, dass ich jede Woche Freitag dafür hierher komme.
00:02:01: Oder jede Woche Mittwoch oder jede Woche Montag.
00:02:04: aktuell nehmen wir ja doch sehr spontan auch teilweise auf.
00:02:07: Aber ich habe tatsächlich in nächster Zeit ab und zu Malarztermine hier in der Nähe und dann können wir das auf jeden Fall... Aber du kannst ja nachmittags immer nicht wegen deiner Show.
00:02:17: Ja, nachmittags ist wirklich immer ein bisschen schwierig, da stimmt.
00:02:21: Also es ist ja doch ein relativ enger Zeitraum, in dem du kannst, was ja überhaupt nicht schlimm ist.
00:02:25: Vielleicht kriegen wir es auch mal irgendwann danach hin oder sowas.
00:02:28: Aber das ist halt immer alles zeitlich nicht ganz so einfach, weil ...
00:02:32: Ja, wer kennt es nicht, ne?
00:02:33: Wer kennt es
00:02:33: nicht?
00:02:34: Die Zeit, die Zeit, die Zeit, die Rente.
00:02:36: Und die Rente auch bei Fred.
00:02:38: Denn heute ist ... Happy Birthday to you, happy Birthday to you, happy Birthday, lieber Fredy, happy Birthday to you.
00:02:45: Ja.
00:02:45: Fred wird heute ein Jahr.
00:02:47: Wahnsinn, ne?
00:02:47: Also wenn ihr die Folge hört, ist Fred schon ein Jahr und ein paar ... Tage alt, aber ...
00:02:52: Der alte Stinker wird ein Jahr.
00:02:54: Wahnsinn.
00:02:54: Unglaublich,
00:02:55: oder?
00:02:55: Ich weiß noch, heute vor einem Jahr haben wir Bilder von der Mama bekommen, die heißen Käte.
00:02:59: Und ich war zu Hause ganz aufgeregt und haben gesagt, wir freuen uns mal lieber noch nicht, weil ich mein, es kann immer noch mal mit so ganz frischen Babys was passieren und so.
00:03:07: Und da gibt es ja auch Statistiken, die belegen das einfach so ganz neu geschlüpfte Hundewelpen, schon auch sehr fragile Wesen sind.
00:03:16: Und wie immerher, wir freuen uns ab dem zehnten Tag, dann war der zehnte Tag.
00:03:19: Und dann haben wir gesagt, wir freuen uns ab der dritten Woche.
00:03:22: Wir freuen uns ab der sechsten Woche, wenn es dann wirklich fest ist, dass wir ein Hund auch wirklich bekommen.
00:03:28: Und dann ja, wir freuen uns ab der achten Woche, wenn er da ist.
00:03:32: So haben wir irgendwie immer die Freude nach hinten geschoben.
00:03:35: Und jetzt ist er ja noch nicht ein Jahr bei uns, aber er ist ein Jahr.
00:03:38: Das ist echt krass, ne?
00:03:39: Das ist so krass.
00:03:40: Ich find das so crazy, wie die Zeit verfliegt.
00:03:44: Ja.
00:03:44: Und er hat natürlich auch noch mal einen schönen Tagebucheintrag verfasst auf Insta.
00:03:48: Also, falls ihr den noch nicht gelesen habt, viel Spaß.
00:03:50: Er hat noch mal alles gegeben.
00:03:52: Ich glaube, ich hab ihn auch noch nicht gelesen.
00:03:54: Ich hab's noch nicht geschafft, ne?
00:03:56: Also, ich bin gespannt.
00:03:57: Ich muss mir das auch gleich noch mal nach der Folge dann in Ruhe durchlesen.
00:04:01: Mal sehen, was Fred alles sozusagen im ersten Lebensjahr zu sagen hat.
00:04:04: Er ist stolz auf sich, glaub ich.
00:04:06: Ja, ich glaube auch.
00:04:07: So schätzt sich ihn auch ein.
00:04:10: Ja, aber das ist so abgefahren, weil irgendwie dadurch, dass Taylor Yates schon anderthalb ist, was ich auch völlig wild finde.
00:04:17: Das ist echt krass.
00:04:18: Wie schnell die Zeit vergeht.
00:04:19: Wenn man sich überlegt, dass wir über Dasge und Nala gesprochen haben.
00:04:23: Das fühlt sich noch nicht so weit weg an.
00:04:25: Jetzt können wir sagen, Taylor ist an der Halbfreet des Eins.
00:04:27: Wo ist die Zeit hin?
00:04:29: Wo ist die Zeit?
00:04:29: Es ist wirklich ganz schlimm.
00:04:32: Ich glaube, es ist aber auch schön, dass wir immer wieder Dasge und Nala hiermit in unserer Runde haben.
00:04:38: Die freuen sich auch da oben bei ihrem Kaffee-Kränzchen.
00:04:41: Wie gesagt, Nala lacht über uns.
00:04:42: Ich
00:04:43: glaube, auch Nala denkt sich wahrscheinlich so ... Die machen den Blödsinn immer noch.
00:04:46: Na ja, und die wird einfach lachen, weil die fredet und sich denkt, er ist klar.
00:04:51: Der läuft einmal quer durch den Wald.
00:04:53: Lieselotte, das willst du doch im Leben nicht.
00:04:55: Das hältst du doch nervlich gar nicht aus und recht hat sie.
00:04:59: Das ist schon auch sehr aufregend.
00:05:01: Also das fredet da einfach so, ja, alleine so in den Wald erkundet.
00:05:04: Müssen wir uns nicht drüber unterhalten.
00:05:06: Das machen meine Nerven schwer mit, muss ich ehrlich zugeben.
00:05:09: Das kann ich sehr gut nachvollziehen.
00:05:11: Ich bin da auch bei Taylor echt immer noch auf Freilauf und so weiter, wobei wir neulich geübt haben.
00:05:16: Ich habe es auch irgendwann in irgendeiner Folge vorher, habe ich es erzählt, dass ich irgendwie gemerkt habe, nach einem Spaziergang oder während des Spaziergangs, ach Mensch, das ist ... Die ist gut drauf heute.
00:05:29: Die ist gut drauf.
00:05:31: Und dann hab ich einfach die Leine fallen lassen.
00:05:34: Und hab sie dann halt ins Fuß zu mir gerufen.
00:05:37: Also sie war jetzt nicht kilometerweit weg, sondern sie war schon relativ nah an mir dran.
00:05:40: Aber dann halt eine Leine fallen lassen, Fuß ... Und das hat einwandfrei geklappt.
00:05:45: Cool.
00:05:45: Wir sind dann so nach Hause gelaufen.
00:05:47: Ich
00:05:47: konnte dein Gesicht gerade noch nicht deutlich ... Das hätte
00:05:49: beides
00:05:50: sein können.
00:05:50: Einwandfrei
00:05:51: geklappt wirklich.
00:05:52: Sie ist nicht einmal nach vorne geprescht.
00:05:54: Richtig gut.
00:05:55: Und also gefühlt läuft diese kleine Mausie besser ohne Line-Hands
00:05:59: mit Line.
00:05:59: Ja, das sagen aber ganz, ganz viele.
00:06:01: Ja.
00:06:02: So, Arbeit, ich bin da nach Hause.
00:06:05: Und ich hab dann tatsächlich noch mal ... Ich war nur mit einer kurzen Leine los und hab dann die Schleppleine noch mal dran gemacht.
00:06:10: Und bin dann tatsächlich einfach nur bei uns, wir haben da so ein Neubaugebiet, und da ist die Straße halt auch nicht viel befahren und so weiter.
00:06:17: Und dann bin ich einfach immer nur die Straße mit ihr auf und ab und im Fuß und wieder umgedreht und so weiter und so fort.
00:06:23: Und hab das noch ein paar Mal gemacht, weil ich so, nee, das müssen wir jetzt ausnutzen.
00:06:26: Das müssen wir jetzt ausnutzen, Sie müssen.
00:06:30: Ich wollte es vor allen Dingen auch zeigen.
00:06:32: Ich bin dann schnell zu meinem Stiefvater und meiner Mama.
00:06:34: Ihr müsst gucken, guckt mal, wie toll sie das macht.
00:06:38: Und mein Bruder ist ja gerade nicht da, der ist am Bodensee tatsächlich.
00:06:42: Der ist also ein bisschen weiter weg aktuell, weil er da während, ja, eigentlich seine Masterarbeit, glaube ich, gerade schreibt.
00:06:49: Also ja, nicht nur glaube ich, sondern ich weiß es.
00:06:51: Aber ich habe dann ein Video geschickt.
00:06:53: Davon, weil das hab ich natürlich auch gefilmt.
00:06:55: Und dann sagte er einfach so eiskalt.
00:06:59: Ich glaub, die denkt, die ist immer noch angeleint.
00:07:01: Und ihr könnt doch einfach mal stolz sein auf diese kleine Maus.
00:07:06: Wie ich solche Aussagen hasse.
00:07:08: Das macht er nur wegen Leckerlies oder der hört jetzt nur, weil du ihn im Keks gibst.
00:07:13: Die denkt immer noch, sie ist angeleint.
00:07:15: Ja.
00:07:16: Und trotzdem wirst du hier eine ganz andere Ausstrahlung gehabt haben, weil du hast dir die Leinen nicht mehr in der Hand gehabt.
00:07:22: Das heißt, sie wird das schon gemerkt haben.
00:07:24: Ja, und auch sind wir mal ehrlich, ne?
00:07:26: Also wenn Schäferhund da durchpreschen will, dann kann ich auch die Schleppleine nicht mehr greifen.
00:07:30: Natürlich.
00:07:31: Also von daher, ich finde das voll gut, dass du dich getraut hast.
00:07:34: Ich finde es völlig okay, dass man noch die Schleppleine aber so als Sicherheit, so
00:07:38: vermeintliches Sicherheitsding hat.
00:07:40: Vielleicht hat sie damit ja auch noch das Gefühl gehabt, sie war auf jeden Fall mehr eingegrenzt.
00:07:44: Die hat es auf jeden Fall Sicherheit gegeben.
00:07:45: Deswegen warst du vielleicht einfach in der Ausstrahlung oder im Handeln einfach deutlicher, als wenn du unsicher gewesen wärst mit dem Hintergrund.
00:07:52: Es wird gar keine Leine mehr dran.
00:07:54: Es hat gut geklappt.
00:07:55: Also was will man daran jetzt schlechtes finden?
00:07:57: Also dann alle Leute da draußen, die immer nur meckern und sagen ja, ja, ja, ja.
00:08:01: Ja, macht's erst mal selber.
00:08:03: Seid erst mal in der Situation und dann wisst ihr, auf wie stolz man ist, wenn ein Hund ... Ja,
00:08:08: ich war wirklich sehr stolz.
00:08:09: Das hat natürlich mein Bruder geschrieben, um einzuärgern.
00:08:12: Natürlich.
00:08:13: Er war schon auch stolz, aber
00:08:14: ... Man muss sagen, so ein bisschen hat's dich ja auch geärgert.
00:08:16: Natürlich,
00:08:17: ich hab mich das geärgert.
00:08:19: Aber so nicht ... Lieber
00:08:20: Bruder von Mareike, das macht man nicht.
00:08:22: Es war eher so necken, so ungefähr.
00:08:25: Jetzt seh ich mich nicht ins Schutz.
00:08:26: Das war doof.
00:08:28: Ja, für Taylor
00:08:28: war das
00:08:30: doof.
00:08:31: Und Taylor war das doch
00:08:32: ... Ja, die hat das auch gelesen.
00:08:35: Die
00:08:35: ist auch in unserer Familiengruppe bei WhatsApp die kleine Maus.
00:08:39: Die schreibt auch immer gute Sachen?
00:08:40: Ja, ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt schon mal erzählt habe, aber ich facetime immer mit Taylor.
00:08:45: Nee, das hast du noch nie erzählt.
00:08:47: Hör mir auf, echt?
00:08:48: Ja, weil ich bin ja nicht so oft da.
00:08:50: Und dann ruf ich halt natürlich mal zu Hause an.
00:08:53: Was heißt ich?
00:08:53: FaceTime mit Taylor?
00:08:54: Sondern ich FaceTime wird dann halt mit meiner Mama, mit dem Stiefpapier und dann frag ich natürlich auch irgendwann, wo ist die kleine Mausi?
00:08:59: Und dann FaceTime bin ich mit Taylor.
00:09:01: Kannst
00:09:01: du das nicht mal abfotografieren?
00:09:02: Dann frag ich natürlich irgendwann immer, na wo ist denn die kleine Mausi, was macht sie denn so?
00:09:07: Und dann FaceTime bin ich mit Taylor.
00:09:10: Reagiert
00:09:10: sie auf dich?
00:09:11: Ab und zu, ja.
00:09:13: Also, ich kann auch, ich kann auch Sitz aus dem Handy sozusagen ihr geben.
00:09:18: Sie ist dann aber schon irritiert, das merkt man schon.
00:09:21: Also, sie weiß, dass sie das jetzt irgendwie machen soll.
00:09:24: Das dauert deutlich länger, als wenn man vor ihr stehen würde.
00:09:27: Und neulich war eine supergeile Situation.
00:09:30: Wir haben geface-timed und sie hatte ihren Ball, aber sie sollte eigentlich sich jetzt ausruhen und schlafen, weil es war abends und da soll sie immer zur Ruhe kommen.
00:09:39: Sondern es ist dann halt keine ... keine Playtime und was weiß ich alles mehr, sondern jetzt ist gut.
00:09:44: Jetzt ist Schluss, Mausi.
00:09:46: Wir gucken hier jetzt alle entspannt Fernsehen.
00:09:47: Du auch.
00:09:48: Kommissarex.
00:09:49: Wobei, da sind wir mittlerweile durch, hat sie alles durchgeschaut.
00:09:52: Und dann hat sie ja ihr eines kleines Minisofa, was sie für sich annektiert hat.
00:09:58: Und dann ist sie aber mit dem Ball da drauf gesprungen.
00:10:02: Und ich hab das ja alles gesehen durch das Handy.
00:10:04: Und das haben einen Stiefvater nicht so gut, weil das ist ja der Ruherplatz, also damit jetzt nicht gespielt.
00:10:09: und Taylor hat dann aber noch ein bisschen auf ihrem Ball rumgekaut und dann sagte er, Taylor stups den Ball und dann kommt sie so hoch mit dem Kopf.
00:10:19: Sie dreht die ganze Zeit so ihren Kopf nach dem Motto.
00:10:22: Vielleicht kann ich das ja mal machen.
00:10:24: Und dann macht sie es am Ende wirklich.
00:10:25: Sie hat natürlich das nicht in der Situation verstanden.
00:10:28: Aber wirklich so zehn Sekunden später stupzt sie diesen Ball runter vom Sofa und legt sich einfach hin und schläft ein.
00:10:35: Und ich so, du musst sie loben.
00:10:36: Nenn es wie auch immer, aber du musst sie loben.
00:10:39: Das ist richtig gut.
00:10:41: Das ist echt gut.
00:10:42: Und das haben
00:10:42: die zum ersten Mal gesagt?
00:10:44: Das hat er
00:10:45: zum ersten Mal gesagt.
00:10:46: Vor allen Dingen normalerweise ... Taylor liebt ja Bälle auch.
00:10:49: Und Taylor hat sicherlich auch einen Hang dazu, ein kleiner Balljunkie zu werden, wenn man sie nicht mal unterbindet.
00:10:57: Also, dass sie da nicht hinterher ist und sich einfach da wirklich schlafen gelegt hat.
00:11:01: Na gut, das ist natürlich eine Handlung, die sie eigentlich weiß.
00:11:04: Da ist Schlafen.
00:11:05: Das heißt, sie wird schon verstanden haben, ich bin hier mit dem Ball, ich darf das nicht.
00:11:09: Dass sie den Pomp gestubst hat, ist richtig guter Zufall, gutes Match miteinander.
00:11:15: Das war reiner
00:11:16: Zufall um Gottes Willen.
00:11:17: Das hat sie ja nicht verstanden.
00:11:19: Nee, aber es ist total gut, dass sie dem Ball wegschieben kann, sagen kann.
00:11:23: Okay, darf ich nicht.
00:11:24: Leg mich hin und Schlaf halt auch wirklich.
00:11:25: Das ist wirklich gut.
00:11:27: Klappt aber auch nicht immer.
00:11:28: Wir wollen hier keine Illusion.
00:11:29: Das schneiden wir jetzt bitte raus.
00:11:31: Du sagst einfach nur ... Das klappt natürlich immer.
00:11:34: Das klappt
00:11:35: natürlich immer.
00:11:36: Kann bei Taylor.
00:11:37: Also
00:11:37: bitte so schneiden, ist ja klar.
00:11:41: Herrlich, ja.
00:11:42: Vor allem, wenn man wirklich, da muss ich auch immer dran denken.
00:11:44: Ich glaube, Daski und Nala, die waren so, die haben so in sich geruht.
00:11:49: Und Fred und Taylor sind einfach absolute Energiebünde.
00:11:54: Na, Fred ruht auch in sich, bevor er los schießt.
00:11:57: Denkt ja kurz eine Minute nach, mach ich das, dann ruht er kurz und dann bam!
00:12:02: Ja,
00:12:03: dann prescht es aus dem
00:12:05: Haus.
00:12:05: Aber Tiger und Fred werden mittlerweile wirklich gute Freunde.
00:12:08: Sie versuchen immer mehr miteinander zu spielen.
00:12:11: Das Spiel ist wirklich schrecklich zu beobachten, wenn man ehrlich ist, weil einfach Fred den ganzen Tiger-Kopf in die Schnauze nimmt.
00:12:18: Tiger dann nach ihm haut, Fred dann wegspringt, wieder hinspringt, ihn anlegt, Tiger dann wegrennt.
00:12:23: Das ist wirklich schönes Spiel, ist das nicht.
00:12:26: weit weg und
00:12:27: schön.
00:12:28: Aber sie nähern sich an und versuchen es immer mehr miteinander.
00:12:31: und solange jetzt keiner zu doll ist, lassen wir das auch gerade laufen, um auch zu sagen, ihr müsst auch irgendwie versuchende Basis miteinander zu finden.
00:12:40: Und wenn Fred Tiger anläuft, dann darf Tiger halt auch sagen, das ist mir zu schnell.
00:12:44: Und wenn aber Tiger haut, dann darf Fried halt auch mal sagen, ey, so nicht.
00:12:48: Also, Sie müssen, wir können das nicht alles so einer Prozent diktieren.
00:12:52: Das heißt, so ein bisschen Erfahrung müssen Sie miteinander machen und man merkt auch, es wird besser.
00:12:58: Es ist längst nicht perfekt.
00:13:00: Ja, vor allen Dingen, weil Tiger wollte ja unbedingt immer mit Nahler
00:13:04: spielen.
00:13:04: Ja, genau.
00:13:05: Ja, und jetzt wollte er aber natürlich nie mit Fried spielen.
00:13:07: Das können wir auch wirklich verstehen.
00:13:09: Und jetzt so langsam, so langsam kommen Sie sich.
00:13:12: Das ist nicht ganz niedlich.
00:13:13: Ja.
00:13:14: Das musst du auch mal filmen.
00:13:15: Ja, das sind dann immer so Sekunden.
00:13:17: Ich weiß.
00:13:17: Und dann hat man das Handy.
00:13:18: Ja,
00:13:19: genau.
00:13:19: Dann liegt das in der
00:13:20: Küche oder so.
00:13:21: Und dann guckt man ja auch.
00:13:22: Ist das wirklich okay?
00:13:23: Muss man irgendwie helfen oder wie auch immer?
00:13:25: Ich kann das noch nicht so genießen, sagen wir mal.
00:13:28: Ja, verstehe ich.
00:13:29: Aber
00:13:29: irgendwann kommt der Punkt, da kann ich es bestimmt genießen.
00:13:31: Ach, der kleine Tiger.
00:13:32: Der
00:13:32: kleine, der kleine Dicke Tiger.
00:13:34: Der will bei den Temperaturen nicht mehr raus, sag ich dir.
00:13:36: Kann ich aber auch nachvollziehen.
00:13:38: Ich kann es auch nachvollziehen.
00:13:39: Also... Du, der Erik.
00:13:41: Das ist ja unser lieber Kollege und der arbeitet ja für uns im Hintergrund, hat mir eine Nachricht geschrieben.
00:13:46: Hey Lisa, kleine Nachfrage zur aktuellen ...
00:13:51: Ja, ich weiß.
00:13:51: ...
00:13:52: zur aktuellen hunderunde Biegelfolge.
00:13:54: Gut, die ist jetzt nicht mehr aktuell, aber damals war sie aktuell.
00:13:57: Ein Hörer-Hörerin hat bei Spotify nachgefragt, was du bei circa achtundzwanzig Minuten und fünf Sekunden meintest, was typische Biegelmenschen sind.
00:14:06: Beziehungsweise, warum sie so oft perfekt zu ihren Hunden passen.
00:14:10: Ich hab dann gesagt, vielleicht können wir das noch mal ganz kurz hier im Podcast aufnehmen.
00:14:14: Auf jeden
00:14:14: Fall.
00:14:15: Also, du musst dir vorstellen, Erik ist ja mein direkter Kollege und schneidet immer den Podcast und hat auch die ganzen Fragen, die bei Spotify kommen, von euch immer ein Blick und so weiter.
00:14:27: Leitet er die zum Beispiel an mich weiter?
00:14:29: Und dann kam diese Frage nicht so.
00:14:32: Habe ich das gefragt?
00:14:33: Da haben wir da überhaupt drüber gesprochen.
00:14:35: Ich wusste es auch nicht mehr.
00:14:36: Boah, ich hab wirklich lange überlegt.
00:14:38: Da hab ich ihm geschrieben, ich so, du ganz ehrlich, ich kann mich nicht dran erinnern.
00:14:42: Anscheinend ist in einem Halbsatz genau dieser Satz gefallen, was typische Biegemenschen sind.
00:14:47: Ja.
00:14:47: Ja, müssen wir jetzt noch mal nachholen, weil das haben wir in der Folge nicht mehr ausgeführt.
00:14:51: Genau, ich sag ja manchmal auch so Sachen im Kontext.
00:14:54: Das heißt, ich krieg den Kontext natürlich so ein, zwei nicht mehr hin.
00:14:57: Ich finde aber, dass es ganz oft so typische Hunde-Mensch-Beziehungen gibt.
00:15:01: Es gibt Leute, die passen einfach ... einfach perfekt zu einer französischen Bulldogge.
00:15:05: Es gibt Leute, die passen perfekt zu einem Biegel.
00:15:08: Es gibt Leute, die passen perfekt zu einem Aussie.
00:15:10: Und damit meine ich jetzt eher, dass der individuelle Hundekarakter bei ihm dieser Hund vielleicht ein bisschen gemütlicher ist oder weil er sehr aktiv ist oder weil er sehr hektisch oder sehr himmlig ist.
00:15:20: oder auch weiß genau, dass Gegenteil ist, perfekt zu diesem Menschen passt.
00:15:24: Also du meinst, die Charaktereigenschaften des Menschen matchen sehr gut mit den Charaktereigenschaften des Hundes.
00:15:30: Ja,
00:15:30: komischerweise, weil mir haben zum Beispiel alle gesagt, Nala und ich, wir hätten so gut zusammengepasst.
00:15:35: So, da denkt man ja auch, wie kann denn ein belgischer Schäferhund zu einer Frau passen?
00:15:39: Das passt ja jetzt, also wie will man da parallelen ziehen?
00:15:42: Aber ich glaube, Nala war auch jemand, der sehr gradlinig war.
00:15:46: Ja.
00:15:50: die, glaube ich, sehr sauber kommuniziert hat, die aber auch deutlich gesagt hat, was ihr passt und was ihr nicht passt.
00:15:56: Mochte sie aber wehnen, dann mochte sie den wirklich bis in die letzte Phase ihres Körpers.
00:16:00: Hat sich, glaube ich, auch sehr viel gefallen lassen.
00:16:02: Im Sinne von hast du gesagt, das machst du jetzt?
00:16:04: Hat die gesagt, okay, da mache ich das jetzt auch?
00:16:07: Die hat sich, glaube ich, wenig Stress anmerken lassen.
00:16:09: Die hat einfach sehr viel ertragen, bis sie gefühlt explodiert ist.
00:16:12: War aber sehr dynamisch, sehr lebhaft, sehr offen.
00:16:17: Und ich glaube, das sind so Charaktereinschaften, dass wenn ich die Banala so betiteln würde, kann ich bei vielen Haken auch für mich innerlich machen.
00:16:24: Und das ist das, was ich meinte bei Beagle-Menschen.
00:16:26: Beagle haben ja oft einen bestimmten Charakter.
00:16:28: Den haben wir ja so ein bisschen versucht zu beschreiben.
00:16:31: Und wenn du jetzt mal nimm egal, welchen Hund du hast, versuch doch mal bei so Mischhunden oder so Hunden, wo man nicht so genau weiß, was drin ist, ist es vielleicht ein bisschen schwieriger.
00:16:41: Aber grundsätzlich ist jetzt mal egal, du hast sozusagen deinen Hund und sie doch mal die Charaktereinschaften und jetzt mal völlig wertfrei.
00:16:49: Das kann man wirklich nur wertfrei machen, weil nicht alle Charaktereinschaften sind ja immer so positiv.
00:16:54: Na, das Beispiel hat ja auch andere Frauen verprügelt.
00:16:57: Also andere Hundefrauen.
00:17:00: Würde ich jetzt für mich nicht so die direkte Parallelle ziehen.
00:17:03: Ich hab mich noch nie geprügelt.
00:17:04: Ich hab noch nie eine
00:17:05: andere Frau in den
00:17:06: Haaren gezogen.
00:17:08: Hat mir alles schon gemacht.
00:17:09: Würde ich jetzt für mich nicht unbedingt sagen, ich würde auch meinen, dass ich Frauen gegenüber eigentlich relativ
00:17:15: nett
00:17:15: bin.
00:17:17: Kann ich jetzt nicht die ... Aber wer weiß, vielleicht kann wer anderes, was anderes dazu sagen.
00:17:21: Würde mich interessieren, Marike.
00:17:24: Ich find dich schon ganz nett, muss ich sagen.
00:17:26: Und ich bin froh, dass du mir bisher noch nicht an den Haar gezogen hast.
00:17:30: Ja, wer
00:17:30: weiß.
00:17:33: Du hast mir immer noch kein Erdbeerkuchen vorbeigebracht.
00:17:36: Das stimmt, das stimmt
00:17:36: vielleicht.
00:17:38: Wenn das in Sommer nicht passiert, dann zieh ich dir vielleicht an den Hahn.
00:17:42: Oh Gott, das wären ganz andere Mittel, die du hier benutzt.
00:17:45: Na ja gut, aber ja, vielleicht wird das diesen Sommer mal was.
00:17:48: Aber es ist ja noch nicht Erdbeerbseit.
00:17:50: Wir müssen schon auf die deutschen Erdbeeren
00:17:51: fahren.
00:17:51: Ja, auf jeden Fall.
00:17:52: Da
00:17:52: habe ich erst schon noch mal andere.
00:17:53: Aber die sind einfach doch viel, viel besser.
00:17:56: Aber nur die so richtig, die sind so ... Vor allen Dingen, wenn diese dunkelrotzen.
00:18:00: Die müssen mal reikeklar werden.
00:18:02: Das sind wirklich meine Lieblingsbären.
00:18:03: Zieh mal deinen Spanchen hoch, der läuft schon raus.
00:18:06: Das haben Taylor und ich gemeinsam.
00:18:09: Ja, und das meine ich mit, also nicht alle Charaktereigenschaften müssen passen und müssen positiv sein, obwohl man vielleicht trotzdem bei den nicht positiven Charaktereigenschaften manchmal sagen kann, ja, passt vielleicht doch so ein bisschen.
00:18:19: Wie gesagt, das müsst ihr gar nicht laut machen, das kann ja jeder für sich machen.
00:18:22: Das meine ich, glaube ich, mit, es sind oft gute Matches bei Beagle-Menschleuten, bei Schäferhund-Menschleuten, bei Aussiemenschleuten, bei französischen Bulldoggen und Menschen.
00:18:33: Ganz oft matchen die Charaktereigenschaften sehr, sehr gut und deswegen passen diese Kombinationen sehr gut zusammen.
00:18:40: Also eigentlich will Lisa nur sagen, dass sie alles richtig gemacht hat mit der Hunde Wahl.
00:18:44: Ja, ja
00:18:44: total.
00:18:44: Also ich meine das wirklich so.
00:18:46: Ich kann... aus Überzeugung sagen, dass Fred, der deutsche Wachterhund, nicht zu mir passt.
00:18:52: Der passt aber zu Steffen und das wie Faust aufs Auge.
00:18:55: Das glaube ich ja.
00:18:56: Das ist wirklich... Auch
00:18:57: die Bilder, wenn die beiden zusammen Bild machen.
00:18:59: Unfassbar.
00:19:01: Da bin ich wie so ein störendes Etwas dazwischen.
00:19:03: Ich passe da nicht ins Bild, ich passe da charakterlich nicht rein.
00:19:07: Nix.
00:19:07: Aber du liebst
00:19:08: ihn trotzdem und er liebt dich.
00:19:10: Ich liebe
00:19:10: sie trotzdem
00:19:11: und er liebt dich.
00:19:12: Ja, wollen wir es hoffen?
00:19:13: Also, Fräge, das weiß ich nicht.
00:19:14: Bei Steffen bin ich mir ziemlich sicher.
00:19:18: Und das wirklich.
00:19:19: Das passt wie die Faust aufs Auge und das meine ich damit.
00:19:23: Also es gibt einfach Rassen, die haben Charaktereinschaften und man sucht die sich ja meist nicht so ganz ohne Grund aus.
00:19:30: Man hat da ja meist so eine Antenne für, so ein Feeling für und deswegen meine ich, passt das oft so gut zusammen.
00:19:37: So, das wollte ich damit sagen.
00:19:39: War das, ich hoffe das war Erklärung genug und ich hoffe an den Zuhörer oder die Züge.
00:19:43: Hörerin, dass sie jetzt sagt, ah ja, stimmt jetzt, wo du es nochmal so sagst.
00:19:47: Ich habe mal darüber nachgedacht.
00:19:48: Mein Pedro, der ist gerne Chips.
00:19:51: Ich auch.
00:19:52: Deswegen passt das so gut.
00:19:53: Was weiß ich, ne?
00:19:54: Ja,
00:19:54: sehr, sehr gut.
00:19:55: Wobei, ich finde auch, das ist auch nochmal ein guter ... Kleiner Appell, sozusagen sich auch die Rassen noch mal ganz bewusst anzuschauen, denn nicht jede Rasse, zum Beispiel ja auch der schäfer Hund, ich plädiere da ja immer sehr für, der hat vielleicht Charaktereigenschaften, die man ihm eher zuordnet, aufgrund medialer Berichterstattung oder Fernsehserien
00:20:19: und dann Erfahrungen von vielen Menschen.
00:20:21: Und gleichzeitig bringt der Schäfer Hund aber auch so viele andere Charaktereigenschaften mit, die man ihm vielleicht gar nicht zutrauen würde.
00:20:27: Wie zum Beispiel, dass er eben sehr familier ist und sehr treu ist, auf jeden Fall.
00:20:31: Ja,
00:20:32: hundert Prozent.
00:20:33: Also ich glaube, das, was du dir sagen willst, entscheidet nicht nur nach den optischen Gründen, entscheidet nicht nur von dem, was ihr von Freunden gehört habt.
00:20:40: Der Hund, der aussieht, ist da so und so.
00:20:42: Der, was weiß ich, der Wischler, welcher Hund auch immer, ist da so und so.
00:20:47: Nein, nehmt euch die Zeit, wenn ihr euch dann für einen Rassehund ... entscheiden wollen, würdet oder selbst wenn es ein Tierschutzhund ist, die haben ja manchmal auch Rassohundene in Anführungsstrichen oder zumindest wo man sagen kann, oh ja, das ist... Deutlicher
00:20:59: Schäferhunde-Einschlag.
00:21:01: Genau.
00:21:01: Pudenko-Einschlag.
00:21:03: Deutlicher Jagdhunde-Einschlag.
00:21:05: Dass man da wirklich noch mal in sich geht, sind das Charaktereinschaften, die natürlich sehr allgemein gefasst sind.
00:21:11: Das ist klar.
00:21:12: Aber wenn die schon da so allgemein stehen, sind das ungefähr die Charaktereinschaften, mit denen ich mich anfreunden kann?
00:21:19: Oder die mir sogar sehr ähnlich sind, die mir sogar liegen?
00:21:23: nochmal auf das Beispiel mit mir und Fred.
00:21:26: Ich liebe diesen Hund wirklich schrecklich, schrecklich doll.
00:21:29: Und ich kann sagen, ich kann mittlerweile keinen Unterschied mehr zu Nala machen.
00:21:32: Trotzdem war Nala mein eigener erster Hund und charakterlich war die mir viel, viel ähnlicher, als dass es das mit Fred ist.
00:21:39: Und wir haben uns den Hund ja gemeinschaftlich geholt.
00:21:41: Das Nala war sozusagen wie mein Hund.
00:21:44: Jetzt würden wir nie sagen, dass Fred Steffens Hund ist.
00:21:47: Auf gar keinen Fall.
00:21:48: Wir haben uns den zusammengeholt.
00:21:49: Trotzdem war mir klar die Charaktereigenschaften, die Fred mitbringt, die stimmen zu neunundneunzig, neun Prozent mit er Steffens Charaktereigenschaften überein.
00:21:57: Und trotzdem kann ich mit diesen Charaktereigenschaften total gut leben.
00:22:01: Ich lebe ja auch mit Steffens sehr gut.
00:22:03: Von daher wusste ich ja grob, was auch nicht zukommt.
00:22:08: Nein, also da muss man schon ehrlich sein, zu sagen, ich finde den süß, ich finde den attraktiv diesen ... Ich hab den gesehen und da find ich's toll.
00:22:16: Aber kann ich das auch für mich, kann ich, wie jetzt in meinem Beispiel, davon leben, dass das ein sehr eigensinniger, sehr freiheitsliebener Hund ist?
00:22:23: Es ist ein Stöberhund, der wird gerne kilometerweit durch den Wald laufen und sich ein Piep für mich scheren, weil das in dem Moment das ist, wofür der brennt.
00:22:33: Ist nicht so mein Ding.
00:22:34: Aber ich kann es... Als Hundetrainerin
00:22:36: kann ich das verstehen, warum?
00:22:37: Genau, aber ich kann es verstehen, weil ich die Rasse verstehe.
00:22:40: Und deswegen kann ich mich damit total gut anfreuen und deswegen kann ich das akzeptieren.
00:22:44: Deswegen kann ich trotzdem sagen, vielleicht... die mir liegt, die ich mir per se ausgesucht habe.
00:22:50: Trotzdem habe ich sie mir ausgesucht, weil ich sie gut händen kann, weil ich sie nehmen kann und bewerten kann.
00:22:56: Das will ich damit sagen.
00:22:58: Wir driften so ein bisschen ab, aber vielleicht ist es gar nicht schlecht, dass wir das mal machen.
00:23:03: Also, habt ihr einen Hund?
00:23:05: Schreibt doch einfach mal so die prägnanten Charaktereigenschaften auf, die euch so einfallen.
00:23:10: Also, wir können das doch mal am Beispiel von Taylor machen.
00:23:14: Weil mit Fred und mir ist das schwer, das ist zu durchdacht, sag ich mal.
00:23:18: Ich glaube, du bist da... viel lockerer und emotionaler und viel mehr den Zuhörern ähnlich.
00:23:26: Ich denke, da glaube ich viel zu tief teilweise.
00:23:28: Ja, das glaube ich auch.
00:23:29: Ja.
00:23:30: Wir machen mal ganz kurz Pause.
00:23:31: Du brauchst ein Stift und ein Zettel.
00:23:33: Ich brauch ein Stift und ein Zettel.
00:23:34: Ich kann es auch ins Handy einstellen,
00:23:35: oder?
00:23:36: Du
00:23:36: schreibst mal.
00:23:37: Das müsste doch reichen, oder?
00:23:39: Am besten, wenn ihr das zu Hause jetzt macht, nehmt euch mal ein Bild von eurem Hund, legt euch das dahin und guckt euch euren Hund mal an.
00:23:47: Und jetzt schreibt ihr einfach erst mal völlig wertfrei auf, was euch zu eurem Hund auffällt.
00:23:53: Also, ich mag das Fell, ich mag den Geruch, mein Hund sabbert viel.
00:23:58: Das muss jetzt noch gar nicht sein, dass ich das schlecht oder gut finde, sondern erst mal so, wie es ist.
00:24:03: Und das ist schon ganz schön schwer.
00:24:04: Ja, also ich habe jetzt erst mal aufgeschrieben, ich mag Taylor's
00:24:07: Augen.
00:24:08: Okay, da sagst du ja sogar schon, was du magst, ne?
00:24:10: Ja.
00:24:10: Aber ich kann da auch erst mal ein Nutella-Augen aufschreiben.
00:24:12: Genau.
00:24:13: Schreib mal die Augen, den Geruch.
00:24:15: Natürlich, in dem Moment, wo man es aufschreibt, weiß man ja schon, in welche Richtung es geht.
00:24:18: Aber versucht, das mal wertfreier zu
00:24:21: machen.
00:24:22: Wertfreier.
00:24:23: Wir bewerten das gleich noch.
00:24:24: Okay.
00:24:25: Größe.
00:24:27: Ist ja jetzt erst mal alles aussehen, aber das ist auch schon gut.
00:24:29: Ja, ich gehe da jetzt, ich stelle sie mir gerade vom inneren Auge halt vor, ne?
00:24:33: So.
00:24:34: Körperbau, also beim Schäferhund ist das jetzt vielleicht nicht so einprägsam, es gibt schon eine, wo man den Körperbau durchaus schreibt, aber das muss jetzt für dich genau.
00:24:45: Also ich habe noch Ohren aufgeschrieben, ich erkläre dir auch noch warum.
00:24:50: Manche, also gemeint das jetzt klingt, schreiben auch Geruch im Sinne von Fotenduft oder auch Mundgeruch, so was auf.
00:24:58: Also nur mal wirklich denkt man euren Hund und alles, was euch dazu auffällt.
00:25:03: Und dann kategorieren wir erst mal in das rein äußerliche.
00:25:07: Ja, also beim äußerlichen glaube ich bin ich eigentlich durch.
00:25:10: Okay.
00:25:11: Ja.
00:25:11: So, jetzt würdet ihr euch einen grünen und roten Stift sehr plakativ mal nehmen und mal einkreisen, was ihr grün, was ihr wirklich toll findet.
00:25:19: Taylors Augen.
00:25:21: Da kann man sich drin verlieren.
00:25:23: Und jetzt mal ziehen wir mal eine Parallele.
00:25:25: Magst du deine Augen eigentlich auch gerne?
00:25:26: Ja.
00:25:27: Aha.
00:25:27: Was hast du denn noch grün eingekreist?
00:25:29: Die Größe.
00:25:30: Also eigentlich habe ich alles grün eingekriegt.
00:25:35: Marieke ist perfekt.
00:25:38: Nein, das nicht.
00:25:40: Aber doch, ich mag Taylor's Größe.
00:25:42: Ich hab ja schon auch in mehreren Folgen mal gesagt, ich mag tendenziell eher mittlere bis größere Hunde.
00:25:49: Also, Taylor ist schon größer als Daska tatsächlich.
00:25:52: Gefühlt auch länger.
00:25:54: Echt, ja?
00:25:55: Ja,
00:25:55: irgendwie schon.
00:25:56: Ich hab das gar nie in live gesehen.
00:25:58: Das hab ich keine.
00:26:00: keine direkte Vergleich.
00:26:01: Aber ich finde, ja, das stimmt schon.
00:26:03: Taylor ist groß.
00:26:04: Taylor ist groß.
00:26:05: Ja, das stimmt.
00:26:06: Aber ich weiß nicht, wie der Scar war.
00:26:08: Wir
00:26:08: haben ja auch in der Gruppe noch einen anderen Schieferhund-Mix.
00:26:12: Und ihre beste Freundinnen oder annähernd beste Freundinnen lieben sich beide auf jeden Fall sehr.
00:26:20: Und das ist auch immer sehr schwer für Taylor vorallem, sich zu trennen, beziehungsweise dann auch Aufgaben dazu bewältigen.
00:26:30: Aber da merkt man schon, da ist ein Größenunterschied da.
00:26:33: Taylor ist schon wirklich groß.
00:26:36: Gleichzeitig finde ich aber so lustig, dadurch, dass man sie irgendwie so als Welpe mitbekommen hat, ist sie für mich immer die kleine Mausie.
00:26:42: Und ich sehe sie auch oft.
00:26:44: Also manchmal, wenn ich mich so, wenn sie auch so auf dem Boden sich so richtig so lang macht, so, dann denke ich mir so, wow, ist groß.
00:26:49: Und wenn sie dann aber so neben mir im Fuß geht, dann denke ich mir auch so, oh, du bist ja niedrig.
00:26:52: Ja,
00:26:52: das hab ich aber auch.
00:26:54: Okay, jetzt hast du alles mit Grünen.
00:26:55: Ich bin mir sicher, dass einige von euch vielleicht auch bei Äußerlichen vielleicht noch ... nicht viel, aber es gibt bestimmt einen Punkt, den man mal mit Rot markieren kann.
00:27:03: Noch mal ein Beispiel für mich.
00:27:04: Okay, ich habe einen Punkt, der hat was mit einem äußerlichen zu tun und den ich als Rot markiere, weil er einfach sau nervig ist.
00:27:09: Fellverlust.
00:27:10: Fellverlust.
00:27:11: Okay, das nervt ich.
00:27:12: Ja, das kann ich verstehen.
00:27:14: Also, Schäferhunde, da muss man sich klar sein, die verlieren verdammt viel Fell, und zwar das ganze Jahr über.
00:27:20: Das ist nicht nur Fellwechselzeit, sondern das ganze Jahr hast du überall Fell in der Putze.
00:27:24: Das
00:27:24: stimmt, ja.
00:27:25: Überall.
00:27:26: Und jetzt mal, ich weiß nicht, ob das zu intimes, dich stört, dass deine Haare so dünn sind.
00:27:31: Ach, guck mal.
00:27:32: Ich hab auch Haarverlust.
00:27:34: Prömisch, ne?
00:27:35: Dass ein Das dann stört.
00:27:36: Ja.
00:27:37: Aber
00:27:37: die hat ja genügend Fell.
00:27:38: Ja, aber trotzdem ist das ja irgendwie so ein, ich nenn's mal Triggerpunkt.
00:27:42: Ich kann euch einen Triggerpunkt bei mir und Fred sagen.
00:27:44: Wie gesagt, ich denke dann natürlich auch nochmal vielleicht ein bisschen tiefer nach, aber dann... Ich mag Fritz Duft, aber der riecht anders als Nala.
00:27:50: Nalas Duft fand ich unfassbar gut.
00:27:52: Frit finde ich schon manchmal stinkig.
00:27:55: Ich habe ein Problem.
00:27:56: Ich habe das Gefühl, dass wenn ich am Tag nicht dreimal Deo sprühe, dass man mich riecht.
00:28:00: Ich habe das Gefühl, ich stinke.
00:28:03: Ich habe ein Geruchsproblem.
00:28:04: Eindeutig.
00:28:05: Das ist ganz, ganz krass, weil ich rieche manchmal Frit und denke mir, bin ich das?
00:28:10: Also, was man da so überträgt und was einen so triggert, was einen dann vielleicht die Antennen so ein bisschen schrillen lässt.
00:28:17: Also, was ich damit sagen will, ist es ganz irre, was man manchmal für Parallelen im Hund auf sich selber zieht oder von sich selber auf den Hund überträgt.
00:28:25: Ja, auf jeden
00:28:26: Fall.
00:28:26: Das haben wir jetzt bei Äußerlichkeiten.
00:28:28: Jetzt würdet ihr weitermachen mit Charaktereigenschaften.
00:28:32: Das können wir jetzt hier wahrscheinlich nicht bis ins letzte Detail machen, aber Mariah, schreibt doch mal fünf Charaktereigenschaften, auf die dir sofort einfallen.
00:28:39: menschlich, laut, sportlich, flink,
00:28:47: süß, herzlich.
00:28:49: So, jetzt brauchen wir fast nicht einkreisen, weil die werden alle grün sein.
00:28:51: Die hast du nämlich auch alle mit so einem Grinsen aufgeschrieben.
00:28:55: Gibt es denn... konnte ich jetzt ganz gut an deinem ... an dir sehen.
00:28:59: Deswegen meine ich, das können wir gar nicht so durchspielen.
00:29:01: Ich bin mir sicher, wenn du dir lange Zeit genommen hättest, dann werden noch ganz viele Charaktereigenschaften kommen.
00:29:06: Dann würden auch Charaktereigenschaften kommen, die du eher so als neutral oder vielleicht nicht ganz so toll empfindest.
00:29:14: Ja, laut würde ich eher als neutral bewerten.
00:29:17: Okay, siehst du, da sind wir doch schon mal dabei.
00:29:19: Aber ich bin mir sicher, auch jeder, der neutral über seinen Hund nachdenkt, dem fallen auch ein, zwei Sachen ein, die er eben nicht ... Das ist auch okay, weil keiner ist perfekt.
00:29:29: Nein, keiner ist perfekt.
00:29:31: Bei diesen Charaktereinschaften, die du jetzt mit grün markiert hast, also sind ja vier.
00:29:35: Siehst du da parallel zu dir?
00:29:39: Oh, schade, dass wir das nicht filmen.
00:29:41: Ich sag's euch, dieses Gesichtskino in Marike ist wirklich
00:29:45: gut.
00:29:46: Ich find das immer sauschwer, so über sich selbst zu reden.
00:29:49: Aber ich würde schon von mir behaupten, dass ich Menschen sehr, sehr zugewandt bin.
00:29:55: Und würde ich auch sagen, das
00:29:57: trifft auch auf Taylor zu.
00:29:59: Definitiv die liebt Menschen, egal, wen sie sieht, sie würde am liebsten hochspringen und abschlecken.
00:30:04: Und kannst du bitte meinen Bauch graulen?
00:30:06: Soweit gehe ich noch nicht, aber da ist ja auch jeder immer ein bisschen anders.
00:30:10: Sportlich war ich mal sehr, sehr gut.
00:30:14: Und hast du dir ja auch vorgenommen, das wieder mehr zu machen?
00:30:17: Also da würde man jetzt ja schon sagen.
00:30:19: Ja.
00:30:20: Und ich kann vor allen Dingen Sport sehr, sehr gut gucken.
00:30:22: Und das kann Taylor auch sehr gut gucken.
00:30:24: Taylor ist sehr flink, clever, also clever, meine ich damit im Prinzip.
00:30:29: Ich würde jetzt mir auch schon so zuschreiben, dass ich mich zumindest auf jeden Fall in vielerlei Dinge, die mir nicht bekannt waren, vorher sehr, sehr gut auch einarbeiten kann und auch in einer gewissen Schnelligkeit aufgrund meines Jobs natürlich.
00:30:43: Ja, ich glaube, ich bin jetzt auch nicht ganz ... ganz unsympathisch gegenüber anderen Menschen.
00:30:48: Also, herzlich, glaube ich, ich würde auch sagen, dass sich Menschen immer... Also, gerade zum Beispiel, ich hab immer so ein Beispiel, ich finde immer, wenn jemand sein Freund oder, also muss jetzt nicht mal der Partner sein, sondern ein Freund in eine Freundesgruppe mitbringt, finde ich, ist immer ganz awkward in der Situation dieser Person, die man vielleicht noch nicht kennt, die Hand zu schütteln.
00:31:07: Weil ich denke mir so, wenn du der Freund oder die Freundin von einer Freundin bist, dann wirst du in Arm genommen.
00:31:13: Kann ich
00:31:13: total nachvollziehen?
00:31:14: Ja.
00:31:14: Das mache ich auch total so.
00:31:16: Ich finde, Handgeben ist oft so ein Distanzding.
00:31:19: Ich finde, damit nimmt man schon mal Distanz weg.
00:31:21: Absolut, ja.
00:31:22: Jetzt hast du aber eines mit neutral aufgeschrieben, und zwar laut.
00:31:26: Das findest du an Taylor, weil sie bellt.
00:31:28: Dabei natürlich ein bisschen hektisch.
00:31:31: Taylor ist gerade in einer ganz schlimmen Bellphase.
00:31:37: Das muss man wirklich sagen, da müssen wir ganz schnell ran.
00:31:40: Und sind wir auch schon dran, aber das wird auch dauern, dass merkst du.
00:31:44: Es wird ein bisschen dauern bei ihr, weil sie wirklich gerade.
00:31:47: Es ist manchmal einfach nur ein Vogel, der auf der Straße sitzt und wir haben eine Haustür, die Glasscheiben hat.
00:31:52: Das ist natürlich perfekt.
00:31:54: Und dann hört sie das.
00:31:56: Sie ist nicht mal an der Haustür, sie ist in der Küche und dann hört sie, dass da irgendein kleines Geräusch ist, was da nicht hingehört.
00:32:02: Und dann bellt sie.
00:32:03: Und dann bellt sie.
00:32:04: Und das ist wirklich gerade, das ist wirklich, und das meine ich wirklich ernst, das ist wirklich anstrengend gerade.
00:32:09: Ja, das kann ich mir gut vorstellen,
00:32:10: ja.
00:32:11: So, weil es ist wirklich bei jeder Kleinigkeit ist.
00:32:13: Okay, dann ist das ja schon auch noch mal ein bisschen mehr als neutral.
00:32:15: Das ist ja schon, würdest du ja, wenn du es jetzt so sagst, ja schon wahrscheinlich auch mit.
00:32:19: Ja, es ist schon, schon
00:32:20: auch rot.
00:32:21: Also
00:32:22: auf der einen Seite ist es halt natürlich so klar, irgendwie sie, wir haben ihr am Anfang ja gesagt, sie darf anzeigen,
00:32:28: so.
00:32:29: Aber das, ja.
00:32:29: Aber... Sie hat halt der Überfluss, also praktisch der, ich darf anzeigen und ich höre auf, ist bei ihr gerade sehr
00:32:39: fließend.
00:32:40: Und wann fange ich wieder an, ich bellere durch.
00:32:44: Und das macht sie jetzt auch noch nicht so lange in dieser Art und Weise.
00:32:48: Also bei Katzen hat sie es schon immer eigentlich gemacht, wie das gerade.
00:32:51: Da sind die beiden einfach eins zu eins die selbe Person.
00:32:54: Und obwohl beide ja, das haben ja beide Züchter damals gesagt.
00:32:58: Ja, ja, die kennen Katze.
00:32:59: Die sind mit Katze aufgewachsen.
00:33:00: Wir waren ja sogar da.
00:33:00: Also ich war ja mit bei Taylor.
00:33:02: Ich habe gesehen, das sind Katzen gelaufen.
00:33:05: Aber keine Chance.
00:33:06: Sie sind einfach zu groß Reize.
00:33:08: Ja, heißt nicht, dass das nicht noch kommt, ne?
00:33:10: Also, dass man das nicht noch, wenn sie insgesamt ein bisschen ruhiger geworden ist, wenn man nicht dann noch mal vergesellschaften kann, aber auf der anderen Seite.
00:33:16: Wenn die Glücksseligkeit nicht davon abhängt, dann ist es vielleicht
00:33:19: auch ... Wir haben ja auch keine Katze mehr.
00:33:21: Ja.
00:33:21: Und ich bin mir auch sehr sicher, dass ja keine Katze kommt.
00:33:24: Na ja, und ich glaube, wenn die Katze im Hause wäre, dann wäre das schon noch mal was anderes.
00:33:29: Wahrscheinlich,
00:33:29: ja.
00:33:29: Dann hätte sie es wahrscheinlich besser verkraftet als Dusky.
00:33:33: Glaub ich auch, ja.
00:33:34: Aber
00:33:34: ja.
00:33:35: Okay, wenn man jetzt dieses Laute mal auf dich mündst.
00:33:39: Ich bell' keine anderen Menschen an.
00:33:44: Und ich
00:33:44: bell auch nicht bei irgendwas, was sofort komisch ist.
00:33:48: Aber du bist ja schon eher ein Typmensch, der lauter ist im Sinne von ...
00:33:53: Ich sage ja immer, ich bin ein introvertierter Mensch in deinem Gewand eines extravertierten Menschen.
00:33:58: Oh ja, das ist eine gute Beschreibung, das passt ganz gut.
00:34:00: Ja, wenn man dich kennt, würde man das so unterschreiben.
00:34:03: Also ich kann extravertiert sein, ich bin aber auch manchmal sehr introvertiert.
00:34:08: Aber deswegen finde ich dieses Laut gar nicht so unpassend, um ehrlich zu sein.
00:34:12: Wenn man dich nicht gut kennt, dann würde man dich, glaube ich, eher als sehr lebhaft, durchaus laut, das nicht negativ bewertet, sondern einfach sehr ... Ich glaube,
00:34:21: es kommt sehr darauf an, in welchem Rahmen man mich kennenlernen würde.
00:34:25: Du hast mich im Arbeitskontext kennengelernt.
00:34:27: Deswegen, ja, glaube ich, hast du eher meine extrovertierte Seite kennengelernt.
00:34:31: Ich glaube aber, dass auch Menschen, die mich im Privaten zuerst kennengelernt haben, genau das Gegenteil sagen.
00:34:37: Ja, okay, das mag sein.
00:34:38: Aber deswegen finde ich dieses Laut gar nicht so ... Also, für so wie ich dich kennengelernt habe, denke ich, ja.
00:34:43: Das ist schon, das gibt Parallel und es wundert mich nicht, dass du sagst, und ich kenne dich ja nun besser jetzt mittlerweile auch, dass da auch ganz ruhige Phasen sind.
00:34:51: Die sind bei Taylor ja genauso.
00:34:52: Ja.
00:34:53: Deswegen finde ich, passt das ja erstaunlich gut.
00:34:57: Das macht einen Gedanken, ne?
00:34:58: Also, das sind wirklich Themen
00:34:59: ... Pass, als würden wir jetzt hier irgendwelche Horoskope oder sowas schreiben oder so, ey.
00:35:05: Das sind wirklich Themen, die man da bearbeitet, die können einen auch echt auffühlen, ne?
00:35:09: Ja, natürlich.
00:35:10: Also ich mach das ab und zu mal in meinen Aktivreisen.
00:35:13: Was heißt ab und zu?
00:35:14: Ich mach das gerne in meinen Aktivreisen, dass wir genau sowas machen und da uns da auch sehr viel Zeit nehmen und dann auch mal wirklich zu gucken, wo sind denn da Parallelen zu mir?
00:35:23: Das muss nicht immer passen, keine Frage, ne?
00:35:25: Also mit manchen Sachen sagt man auch, nee.
00:35:27: Da finde ich mich einfach nicht wieder.
00:35:29: Das ist ja auch völlig in Ordnung.
00:35:30: Man muss sich ja auch nicht immer und ständig überall wiederfinden.
00:35:33: Aber es ist schon erstaunlich, wie oft man sich dann doch in irgendwas wiederfindet und wie oft man wirklich sagt, ja, eigentlich, wenn ich mal so drüber nachdenke, ist schon so.
00:35:45: Und das ist vielleicht auch nichts, was man jetzt groß an die Glocke hängen muss.
00:35:49: Also das ist jetzt echt nichts, was ihr vielleicht in großer Freundesrunde mal, also ihr könnt das natürlich gerne machen.
00:35:55: Ja.
00:35:56: Keine Frage.
00:35:57: Aber ich hab das für mich und Fred mal ganz im stillen Laisen mit mir gemacht und hab dann natürlich irgendwann mit Stefan darüber gesprochen.
00:36:04: Und das hat auch wirklich, also das hat gepasst wie sonst was.
00:36:07: Er hat das dann gemacht und das war auch wirklich superpassig.
00:36:10: Und wir sind aber auch so dann auf Themen gestoßen, die vielleicht nicht einfach waren.
00:36:15: Wo man trotzdem Parallelen gesehen hat, wo man dachte, ja, kein Wunder, dass der Hund manchmal vielleicht auch so reagiert.
00:36:21: Oder warum mich dieses Hundeverhalten so triggert.
00:36:24: weil das irgendwas ganz tief in mir anspricht.
00:36:28: Und trotzdem deswegen passen wir vielleicht so gut zusammen.
00:36:30: Deswegen gibt es vielleicht diese Verbindung zwischen uns, die wer anderes gar nicht so sieht.
00:36:36: Das ist dieses magische Band, was euch vielleicht verbindet.
00:36:39: Kann aber auch sein, dass ihr sagt, das ist hier mein siebzehnter Hund.
00:36:42: Und zudem habe ich irgendwie komischerweise gar keine Verbindung.
00:36:46: Warum auch immer.
00:36:47: Aber vielleicht kann man sich so mal ganz gut aufschlüsseln und merken.
00:36:51: Deswegen
00:36:52: habe ich gar keine Verbindung zu dem, weil irgendwas das in mir aufrüttet, weil das irgendwie irgendwas mit mir macht.
00:37:00: Also ich finde, das ist eine ganz schöne Übung, die man mal an einem Freitagsamstag, Sonntagabend, man machen kann, wo man sich wirklich auch mal Zeit nehmen sollte, mal ehrlich zu sich und zu seinem Hund sein sollte.
00:37:11: Wenn es geht, möglichst wertfrei.
00:37:13: Und auch so ehrlich, dass wenn es einem richtig tolle mitnimmt, dass man vielleicht einen Puffer hat zu sagen, ich kann gerade nicht mit dem Hund rausgehen, kannst du mal gehen.
00:37:21: Freund, Partner, immer Partnerin.
00:37:25: Oder man sagt, nee, ich kann das schon.
00:37:26: Ich kann das dann ganz gut wieder zur Seite schieben.
00:37:28: Ich kann dann auch wieder neutral sein.
00:37:30: Aber es gibt wirklich Menschen, die da doch sehr emotional darauf reagiert haben und das wirklich was mit ihnen gemacht hat.
00:37:38: Und, glaub ich, ich kann das nur jedem empfehlen.
00:37:41: Ist eine ganz, ganz, ganz schöne Übung.
00:37:43: Wenn ihr dabei Hilfe braucht, meldet euch.
00:37:46: Auf jeden Fall.
00:37:47: Ich
00:37:47: mach das auch sehr gerne mit euch zusammen.
00:37:49: Wird es tatsächlich auch, also ich hab da jetzt in meiner Krankheit mich sehr viel damit beschäftigt.
00:37:53: Das heißt, wenn ich wieder aktiv anfange.
00:37:54: wird es in die Richtung tatsächlich auch bei mir was geben.
00:37:56: Bei der Hundeschule.
00:37:57: Ja, genau, weil ich einfach, ich find das so spannend.
00:38:00: Weil wir leben so eng mit unserem Hunden zusammen.
00:38:02: Und die Hunde erleben ganz oft so viel Leid, so viel Freude, so viel Frust, so viel Energie mit uns oder durch uns.
00:38:10: Und wir erleben so viel durch unsere Hunde.
00:38:12: Das kann man nicht mehr voneinander trennen.
00:38:14: Und da entstehen Dynamiken, die total positiv sein können.
00:38:17: Es stehen aber auch Dynamiken, wo du denkst, das ist manchmal vielleicht nicht die beste Dynamik.
00:38:22: Das klingt jetzt ganz hart.
00:38:23: Und trotzdem ist es gut, darüber zu sprechen und sie dann vielleicht lösen zu können.
00:38:27: Wie auch immer.
00:38:28: Das heißt jetzt, ne?
00:38:29: Jetzt heißt es nicht, ja, ja, dann muss der Hund weg.
00:38:31: Das habe ich nie gesagt und das meine ich damit auch nicht.
00:38:33: Nein, man kann ja
00:38:34: an allem arbeiten.
00:38:35: Genau.
00:38:35: Ja, ich wollte es jetzt gerade nur noch mal.
00:38:40: Ja.
00:38:40: Ja gut, also wir wollten eigentlich eine andere Folge machen.
00:38:44: Es ist jetzt diese Folge geworden.
00:38:46: Ja, aber das hat mich, also mit diesem Mensch, Spiegel, Menschen und so, warum ist das so, was meine ich damit?
00:38:51: Das hat mich da irgendwie so drauf gebracht und ich finde, das ist...
00:38:54: Ja, ja, vielleicht war das ganz gut.
00:38:56: Ich glaube auch, ich glaube, dass viele gerade vielleicht nachdenken und so, ach ja.
00:39:00: Doch, doch.
00:39:01: Mein Fried ist da genauso wie ich.
00:39:03: Ja, ja, genau.
00:39:04: Was auch immer.
00:39:05: Mach das mal.
00:39:06: Und du hast mal die Aufgabe, das nochmal für dich wirklich mal ganz ausführlich zu machen.
00:39:11: Es ist wirklich krass, es ist wirklich krass.
00:39:13: Und ganz ehrlich sein.
00:39:15: Ja, das geht nur, wenn ihr ehrlich zu euch und zu eurem Hund seid.
00:39:18: Wenn ihr nur die positiven Sachen draufschreibt, dann ist alles positiv.
00:39:22: Dann Herzlichen Glückwunsch ist auch gut.
00:39:24: Aber wenn man es wirklich machen will, muss man auch bereit sein, an sich zu arbeiten und auch am Hund arbeiten zu wollen, das auch nüchtern und neutral betrachten zu können.
00:39:34: Und nicht danach ist alles eh doof.
00:39:35: Nee, das soll jetzt gar nicht werden.
00:39:37: Bei Taylor
00:39:37: hätte ich zum Beispiel auch noch hibbelig aufgeschrieben.
00:39:40: Ruhe, aber in neuen Situationen ist sie immer sehr hebelig.
00:39:45: Fred, genau das selbe Beispiel.
00:39:46: Fred ist sehr, sehr hebelig, kommt ganz, ganz schwer zur Ruhe.
00:39:50: Ich hingegen bin aber auch ein Hebelkopf.
00:39:51: Ich komme auch ganz schwer zur Ruhe.
00:39:53: Ich sitze selten still.
00:39:55: Was lehrt mich das?
00:39:56: Vielleicht auch mal selber ein bisschen ruhiger zu werden.
00:39:59: selber auch mal auf dem Sofa sitzen zu dürfen und Fernsehe zu gucken und nicht parallel noch siebzehn Sachen zu machen.
00:40:04: Was ich von Fred verlange, sollte ich vielleicht auch mal bei mir verlangen.
00:40:07: Ja, vielleicht.
00:40:08: Also auch sowas zu merken, das ist ja keine Paralle, aber was mache ich denn daraus?
00:40:12: Was soll es mir denn geben?
00:40:14: Was lerne ich denn?
00:40:15: Ah ja, das ist vielleicht auch so ein kleiner Spiegel.
00:40:17: Deswegen sollte es ja manchmal vielleicht auch eher Menschenschule heißen.
00:40:20: Na ja, gut.
00:40:21: Auf jeden Fall ist es eine ganz andere Folge von, als wir eigentlich machen wollten.
00:40:26: Aber wir hoffen, sie hat euch trotzdem gefallen.
00:40:28: Wie gesagt, Fragen dazu habt ihr gerne einfach her damit.
00:40:31: Könnt ihr uns natürlich auch anonym, wie man ja so schon sagt,
00:40:34: bei Instagram schreiben.
00:40:36: Hunderunde Unterstrich-Podcasts müsst ihr natürlich nicht jeweils Spotify machen, sondern einfach in unsere DM-Sliden bei Instagram.
00:40:43: Und dann können wir da ganz in Ruhe uns austauschen.
00:40:46: Und dann hören wir uns ganz bald wieder, ihr Lieben.
00:40:49: Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei.
00:40:51: Ich bin gespannt auf euer Feedback.
00:40:52: Vielleicht mag es ja auch der eine oder andere mit uns teilen.
00:40:55: Das würde mich natürlich auch total interessieren.
00:40:58: Viel Spaß, eine schöne Woche.
00:40:59: Passt auf euren Hund auf.
00:41:02: Bis
00:41:07: dann.
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